Referenzobjekte

BAB A71 Werratalbrücke bei Einhausen

In der Nähe von Einhausen überquert die A 71 das Werratal. Die Werratalbrücke quert die Werra und überführt die Bundesstraße B 89, die Bahnstrecke Meiningen-Eisfeld und mehrere Wirtschaftswege. Bei den insgesamt 19 Feldern liegen die Stützweiten zwischen 37 und 85 Metern. In der Werratalbrücke wurden 26.100 Kubikmeter Beton, 4.850 Tonnen Betonstahl und 7.600 Tonnen Baustahl verbaut.

Die Stahlkonstruktion:
Die Stahlkonstruktion für die Werratalbrücke besteht aus insgesamt 33 Montageschüssen pro Hauptträger. Ihre Länge liegt zwischen 31 und 50 Metern. Angeliefert wurden sie per Straßentransport, wobei wegen der großen Längen nächtliche Sondertransporte stattfanden. Je nach Höhe der Bauteile erfolgte die Anlieferung stehend oder liegend. Für das Drehen der in liegender Position angelieferten Schüsse entwickelte der Stahlbau Plauen eine spezielle Kantvorrichtung, die zum Patent angemeldet wurde.

Gründung und Pfeiler:
Das Widerlager Erfurt ist flach auf Sandstein gegründet. Die Gründung des Widerlagers Schweinfurt erfolgte über Großbohrpfähle. Die Stützpfeiler haben eine Y Form. Etwa 7,50 Meter unterhalb der Pfeileroberseite beginnt die Aufweitung und V-förmige Spreizung des Pfeilerkopfes. Die Pfeiler sind zwischen 7,50 und 28,50 Meter hoch.

Leistungen: 2. Hauptprüfung nach DIN 1076

 

Bauwerksdaten

Balkenbrücke, Hohlkasten(gevoutet)

Länge der Brückenzugs

1.194,0 m

größte lichte Höhe

34 m

Breite des Überbaus

28,5 m

Brückenfläche

34.029 m²

Baukosten

55,7 Mio.€ m

Erbaut

2000 - 2003